Ich bin Silke Groth – Autorin, Geschichtensammlerin, Schreiberin und Erfinderin von Engelntorf.

Seit 2022 schreibe ich regelmäßig auf meinem Blog über das Leben, das Schreiben und die sonderbaren Dinge, die in Engelntorf passieren. Mein Motto:
„Engelntorf gibt es nicht – darum erfinde ich es für dich.“
Engelntorf wächst mit jeder Geschichte. Und vielleicht, wer weiß, erkennst du darin irgendwann ein kleines Stück von dir.
2007 kam mir während einer Schicht als Pflegerin im Seniorenheim die erste Idee, die später zu einem Cosy Crime werden sollte. Damals ahnte ich noch nicht, dass dieser kleine Gedanke einmal zu einem ganzen Dorf führen würde. Eines mit eigenem Café, Schreibklub und jeder Menge Geheimnissen. Und vielen Erlebnissen als Autorin.
Ich mag Geschichten, die nach Kaffee duften, ein bisschen schmunzeln lassen und zeigen, dass Wärme und Menschlichkeit auch dort zu finden sind, wo es scheinbar dunkel wird. Tragisch oder dramatisch schreiben kann fast jeder. Auch mir fällt es leicht. Darum versuche ich das Komische und Liebevolle dazwischen zu entdecken.
Auf meinem Instagram-Kanal @silke_in_engeln_torf gibt es aktuelle Aktivitäten rund um Engelntorf.
Meine Termine außerhalb von Engelntorf findest du Hier
Kurzvita
Als ich vor beinahe sechzig Jahren geboren wurde, war meine Geburtsstadt noch in zwei Teile geteilt. Das war mir damals ziemlich schnuppe. Später wurde es komplizierter. Nun ja – Berlin war eine Wolke. Die frische Luft im Peiner Land möchte ich heute auf keinen Fall mehr missen. Seit über fünfundzwanzig Jahren lebe ich nun im schönen Niedersachsen.
In meiner frühen Kindheit brabbelte ich zunächst wohl vor mich hin, später erzählte ich meinen Geschwistern Geschichten. In die Schule ging ich gern , denn dort durfte ich lesen und schreiben. Auch Sport machte mir Spaß, obwohl ich durch meine geringe Körpergröße oft im Nachteil war. Schwimmen allerdings lag mir. Für einen kurzen Moment stand sogar im Raum, ob mehr daraus werden könnte. Wurde es nicht – ich wuchs einfach nicht weiter.
Das Leben ging seinen Weg: Ausbildungen, Berufe, wie es gerade passte. Eine frühe Ehe, zwei Kinder. Heute bin ich dreifache Oma – und das ist ganz wunderbar.
Geschichten und Gedichte begleiten mich seit der Schulzeit. Bildergeschichten, kleine Romane, sogar Theaterstücke, die tatsächlich aufgeführt wurden, habe ich erdacht. Zum Cozy Crime bin ich erst spät gekommen – eigentlich mit der Erkenntnis, dass aus einer Idee im Pflegeheim keine weltverändernde Schrift werden muss. Stattdessen entstand der Wunsch, eine Seniorenresidenz mit ihren schrulligen Bewohnern zu zeigen und dabei das Thema Alter und Pflege mitzuerzählen.
Seit ich ernsthaft an meinem Roman arbeite, sind die Hobbys etwas in den Hintergrund gerückt. Gelesen wird immer noch gern, Serien schaue ich lieber als lange Filme. Im Garten darf es wachsen und gedeihen, und manchmal entstehen an der Nähmaschine oder mit der Häkelnadel kleine Dinge für die Enkelkinder.
Geschichten habe ich mir schon immer ausgedacht. Mit dem Veröffentlichen habe ich gewartet, bis ich über fünfzig war – zunächst unter Pseudonym, später unter meinem eigenen Namen. Wobei: Auf dem Dorf kennt man sich ohnehin. Und der Postbote findet einen auch mit Pseudonym.
Und irgendwo zwischen Kaffee, Gesprächen und kleinen Geheimnissen liegt vielleicht schon die nächste Geschichte aus Engelntorf.

